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Lesens- und Sehenswertes zur Reformpädagogik
Das Familienhaus von Jesper Juul.




DAS FAMILIENHAUS – Wie Große und Kleine gut miteinander auskommen

„Der Gedanke, dass es normal ist, nur mittelmäßig gut zu sein, müsste jungen Eltern nahegebracht werden“, forderte unlängst die französische Soziologin Elisabeth Badinter. Mit dem neuen Familienbuch von Jesper Juul fällt es leichter, diese ernüchternde aber auch entlastende Wahrheit zu akzeptieren. Es geht um das Zusammenwachsen einer Familie, um Entwicklungsräume von der Geburt bis zu Pubertät. „Für Eltern gibt es nur ein wichtiges Ziel“, bringt Jesper Juul seine Erfahrungen ganz unspektakulär auf den Punkt: „Ihre Kinder so gut wie möglich kennenzulernen.“

• Wie gelingt eine glückliche Familie?

• Was sind die Bedingungen? 


• Was kann jedes einzelne Familienmitglied dafür tun? 


Diesen Fragen geht Jesper Juul in seinem neuen Buch nach. Dabei geht er zusammen mit Monika Øien, TV-Moderatorin, Journalistin und Mutter durch die Räume eines virtuellen Familienhauses. 
Die Räume sind der rote Faden, der sich durch das Buch zieht. Er beginnt im elterlichen Schlafzimmer, dem Paarbereich, über das Kinderzimmer, in dem sich die Entwicklung vom Säugling bis zum Jugendlichen vollzieht hin zum Wohnzimmer, der Kommunikationszentrale der Familie. 

Die Räume stehen für Gefühle, Entwicklungen, Spiel und Selbstständigkeit, für Protest und Verantwortung. Während des Rundgangs kommen die Probleme auf den Tisch, die hausgemachten genauso wie die außerhalb der Familie liegenden. Jesper Juul wird allen Beteiligten gerecht, und hält gleichzeitig den Erwachsenen einen Spiegel vor, wenn sie über die Fehler ihrer Kinder klagen, ohne ihre eigenen zu sehen.


»Eltern lieben Jesper Juul dafür, dass er Auswege aus den Erziehungsfallen der Gegenwart eröffnet.« (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

Jesper Juul, DAS FAMILIENHAUS, Kösel-Verlag, ISBN-13: 978-3466309207, 224 Seiten, € 16,99