Medienempfehlungen

Sehenswert
Maskenfilm der WERKSTATT DER GENERATIONEN

Schülerinnen und Schüler der Klasse 4-6 tragen ihre selbst gemachten Masken, die in der WERKSTATT DER GENERATIONEN entstanden.

Gratulation
MOS gewinnt i.s.i 2016 – Preis der Stiftung Bildungspaket Bayern

Die bayerischen Schulen leisten gute Arbeit. Dies wird immer wieder durch Spitzenpositionen bei nationalen und internationalen Leistungsvergleichen bestätigt. Solche Erfolge sind nur durch eine systematische innere Schulentwicklung möglich. Schulentwicklung ist immer auch Qualitätsentwicklung. Um dies noch deutlicher hervorzuheben, wird der i.s.i. um diesen Bereich zum „Innere Schulentwicklung & Schulqualität Innovationspreis“ erweitert.

Der i.s.i. 2016 in der Kategorie der Beruflichen Schulen geht an die Montessori-Fachoberschule München.

www.bildungspakt-bayern.de
www.bildungspakt-bayern.de/i-s-i-2016//i-s-i-2016/

www.mos-muenchen.de

Lesenswert
Buchempfehlung: Vier Werte...

4 Werte, die Eltern und Jugendliche durch die Pubertät tragen
 
Gleichwürdigkeit, Integrität, Authentizität und Verantwortung – das sind die entscheidenden Werte für den Familientherapeuten Jesper Juul. In seinem neuen GU-Ratgeber zeigt er, dass diese auch entscheidend sind für das Gelingen der spannenden Übergangsphase von der Kindheit ins Erwachsenenalter. Jetzt steht nicht mehr die Erziehung im Vordergrund, sondern eine gute Beziehung zwischen Eltern und Kindern. Wie dies in der Praxis gelingt, zeigt Jesper Juul anhand realer Familiensituationen mit Jugendlichen.

Jesper Juul, Vier Werte, die Eltern und Jugendliche durch die Pubertät tragen, GU-Ratgeber, Gräfe und Unzer,  ISBN-13: 978-3833840210, 16,99 €

Sehenswert – Was ist Inklusion?
Ein Film von Aktion Mensch e. V.

In rund 80 Sekunden erklärt dieser Film im Strichmännchen-Stil, was Inklusion bedeutet: beim Sport, in der Schule, bei der Arbeit.
© Aktion Mensch e. V. 2012

Lesenswert
„Nein“ kann eine liebevolle Antwort sein – Jesper Juul über Konflikte

In diesem Buch geht es um die heißen Quellen aller Familiendynamik: um Konflikte und ihre besondere Bedeutung für Familie und Erziehung.
In Konflikten zeigt sich, wie Grenzen gesetzt und respektiert werden und dass Konfrontation tatsächlich auch Nähe bedeutet. Jesper Juul zeigt, dass «Nein» eine liebevolle Antwort sein kann und wie aus destruktiven Auseinandersetzungen fruchtbare Konflikte werden, damit Eltern und Kinder sich finden. «Konflikte zwischen Kindern und Eltern sind keine Anzeichen dafür, dass die Eltern ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind, sondern dienen dazu, dass beide Seiten etwas lernen. Die Verantwortung für die Konflikte aber übernehmen in einer gesunden Familie die Eltern. Den Kindern die Schuld zu geben ist verantwortungslos und führt nur zu neuen, noch destruktiveren Konflikten.»

Jesper Juul, Grenzen, Nähe, Respekt, Auf dem Weg zur kompetenten Eltern-Kind-Beziehung, Rowolt Verlag, ISBN:  978-3-644-45301-2, 8.99 € Taschenbuch, 7.99€ e-Book

CAMPUS-LAUF 2015
Erfolgreicher Sport-Event am Gelände neue balan

DANKE AN ALLE, DIE DABEI WAREN UND DIESES EREIGNIS MÖGLICH MACHTEN:
Läuferinnen und Läufer, Kinder und ihre Familien, Sponsoren und Organisatoren!

Die Einnahmen des CAMPUS-LAUFS fließen in den Solidaritätsfond der Schule, machen Inklusion möglich und unterstützen direkt Familien der Monte Balan. Unser Dank geht auch an Josef Schmid, Münchens zweiten Oberbürgermeister, der als Schirmherr den Lauf startet.

Lesenswertes
Kleine Kinder sind große Lehrer. Das Genie der frühen Jahre

Es ist erstaunlich: Virtuosen und Meister lernen auf dieselbe Art wie kleine Kinder.

Marco Wehr, Wissenschaftler und international bekannter Tänzer, zeigt, wie Eltern und Lehrer dieses wertvolle Wissen in ihrem Alltag mit Kindern nutzen können.
Kleine Kinder sind begeistert, hartnäckig und unermüdlich. Sie lassen sich durch Misserfolge nicht vom Weg abbringen. Mutig suchen sie sich Ziele, denen sie kaum gewachsen sind. Das Lerngenie kleiner Kinder entfaltet sich vor unseren Augen scheinbar von allein. So haben Erwachsene die Chance zu beobachten, was beim Lernen wichtig ist.

Marco Wehr, Kleine Kinder sind große Lehrer, Beltz Verlag 2014, ISBN 978-3-407-85990-7, 14.95 €

Lesenswertes
Dachdecker wollte ich eh nicht werden. Das Leben aus der Rollstuhlperspektive

Menschen tätscheln ihm den Kopf oder starren ihn an – Raul Krauthausen, der aufgrund seiner Glasknochen im Rollstuhl sitzt und kleinwüchsig ist, weiß, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, mit Behinderten unverkrampft umzugehen.
Dabei ist jeder zehnte Deutsche behindert, da sollten wir uns doch eigentlich an den Umgang mit jenen gewöhnt haben, die nicht «normal» sind. Doch das Gegenteil ist der Fall.
Raul Krauthausen sieht seine Behinderung als eine Eigenschaft von vielen. Er beschreibt mit Witz und Sachkenntnis, wie sein Alltag wirklich ist und wie ein Miteinander von Behinderten und Noch-nicht-Behinderten aussehen kann.

Dachdecker wollte ich eh nicht werden. Das Leben aus der Rollstuhlperspektive, Raúl Aguayo-Krauthausen mit Marion Appelt, Rowohlt Taschenbuchverlag 2014. 14,99 €

www.raul.de

Hörenswertes
4 Werte, die Kinder ein Leben lang tragen – von Jesper Juul

Ein interessantes, einfühlsames Hörbuch! Das sind die Werte, um die es Jesper Juul geht: Gleichwürdigkeit, Integrität, Authentizität und Verantwortung. Das sind für ihn die Säulen zeitgemäßer Erziehung. Für jeden Wert dienen reale Familiensituationen als Beispiel, die oft in bewegenden Briefen seiner Leser geschildert werden. Jesper Juul geht auf jede Situation einfühlsam ein und so können die Eltern ihr eigenes Verhalten und ihre eigenen Werte, die Sie mit Ihren Kindern leben möchten, reflektieren und erfahren. Vorgelesen von Christian Baumann, Jutta Ribbrock und Herbert Schäfer

4 Werte, die Kinder ein Leben lang tragen, CD, Hörbuch, Argon Balance Verlag, ISBN-13: 978-3839880012, Preis: 14,95

Sehenswertes – Film-Tipp
Rhythm is it! You Can Change Your Life in A Dance Class

Zu Hause, in London, spotten sie über ihn. Royston, sagen seine Freunde, was soll dieser Rummel in Deutschland über dich? Du machst doch nur das, was du schon seit 30 Jahren machst!
Stimmt. Eigentlich macht der Choreograf Royston Maldoom nur seinen Job: „Ich gehe an Orte, wo es Probleme gibt, und tanze.“

Berlin, Januar 2003. In der Arena, der alten Omnibus-Remise im Industriehafen, geschieht Erstaunliches. 250 Berliner Kinder und Jugendliche aus 25 Nationen tanzen Strawinskys Le Sacre du Printemps, choreographiert von Royston Maldoom und begleitet von den Berliner Philharmonikern: Das erste große „Education-Projekt“ des Orchesters mit seinem Chefdirigenten Sir Simon Rattle.

"Rhythm Is It!" begleitet drei jugendliche Protagonisten während der dreimonatigen Probenzeit. Marie, die noch um ihren Hauptschulabschluss bangt; Olayinka, erst vor kurzem als Kriegswaise aus Nigeria nach Deutschland gekommen; und Martin, der mit seinen eigenen inneren Barrieren zu kämpfen hat. Hartnäckig und mit großer Liebe leiten Royston Maldoom und sein Team die ersten Tanzschritte der Kinder und Jugendlichen an, von denen die meisten keine Erfahrung mit klassischer Musik haben. Im Verlauf der Proben lernen sie alle Höhen und Tiefen kennen – Unsicherheit und Selbstbewusstsein, Zweifel und Begeisterung: Eine emotionale Reise in neue, ungeahnte Welten und zu verborgenen Facetten ihrer Persönlichkeiten.

RHYTHM IS IT! verfolgt diesen unglaublichen Prozess der Entstehung eines Kunstwerkes. Dank der dezenten Kamera wird der Zuschauer in ein Ereignis hineingezogen, das aufgrund seiner Rahmenbedingungen eigentlich hätte Schiffbruch erleiden müssen. … Sowohl Rattle als auch die Regisseure des mitreißenden Dokumentarfilms haben viel gewagt und ganz offensichtlich gewonnen.“  Film-Dienst

Rhythm is it!, Special Edition, 3 DVDs, € 22,95

Sehenswertes aus der Monte Balan
"Irgendwie dabei" – Film des Medienprojekts KONTAKTlinse mit JFF, Villa Stuck, SchlaU-Schule und Monte Balan

Schüler/innen unserer 9. Klasse und zwei WdGlerinnen waren mit dabei, beim integrativen Medien-Musik-Workshop KONTAKTlinse. Drei Tage lang haben sie zusammen mit Schüler/innen der SchlaU-Schule München getrommelt, gefilmt, am Computer gearbeitet, Ideen und Geschichten entwickelt. Der Film "Irgendwie dabei" ist einer der Ergebnisse.

Hörenswertes aus der Monte Balan: Unsere erste CD ist da!
Lieder-CD des Monte Balan-Chors | begleitet von tollen Musikern | mit Liederheftchen erhältlich

„Ein Schulmeister muss singen können.“ (Martin Luther)

Seit sehr vielen Jahren singt Johannes Schmitthenner jeden Tag mit seinen Schülerinnen und Schülern – vom ersten Schultag an – so auch an der Monte Balan. Wenn er es mal vergißt, kommt gleich Protest: “Johannes, wir haben noch gar nicht gesungen!“
So füllen die Kinder im Laufe der Zeit wie der „Gypsy Rover“ einen ganzen Sack voller Lieder – einen wahren Liederschatz. Die meisten Lieder sind aus dem Zusammensein mit den Kindern entstanden. Gelernt werden sie einfach durchs Singen. Die Freude aller Kinder ist dabei wichtiger als die Perfektion, was man beim Anhören merkt und merken darf. Fehler sind einfach unsere Freunde.

Die Aufnahmen Nr. 1-13 sowie 18-20 sind im Jahre 2012/13 an unserer Integrativen Montessori Schule an der Balanstraße in München entstanden. 6- bis 10-jährige Kinder der Lerngruppen Rubin, Lapislazuli, Türkis, Aquamarin, Smaragd und Saphir haben gesungen und wurden begleitet von David Bermudez (Gitarre), Alex Haas (Bass), Dermot Hyde (Dudelsack und Flöte), Dick Städtler (Klavier) und dem „Trio Venezuela“. Ich danke diesen tollen Musikern für ihre Hilfe und ihren Einsatz!!!

Die Aufnahmen Nr. 14–17 stammen von der CD „Kleine bunte Leute“, die Schmitthenners „Singender Salar“ 2001 an der Montessorischule im Olympiapark München gesungen hat.

„Bei uns ist Gesang die erste Stufe der Bildung.“   (J. W. Goethe)

DANKE, Johannes, die CD ist wunderbar geworden!

PS.: Verkauf der CD und des Liederhefts im Schul- und Hortbüro.

Lesens- und Sehenswertes aus der Reformpädagogik
Lernlust statt Schulfrust. Die DVD zur Roadshow

Hurra, Hurra, die Schule rennt: Ein Experiment haben Berliner Schüler/innen gewagt. Sie fuhren in einem Bus durch Deutschland, um zu erklären, wie Bildung besser gelingen kann.
Die Roadshow der Schüler/innen, die sie vom 19. bis zum 28. Januar durch elf deutsche Städte führte, heißt "Lernlust statt Schulfrust" und ist eine Idee der im vergangenen Jahr neu gegründeten Initiativen "Bildungsstifter" und "Schule im Aufbruch". Über 250 Persönlichkeiten aus Kultur und Wirtschaft unterstützen die Aktion, die unter anderen vom Göttinger Hirnforscher Gerald Hüther und Margret Rasfeld, Leiterin der Evangelischen Schule Berlin Zentrum, gegründet wurde.

10.000 Besucherinnen und Besucher waren live in einer der elf Städte dabei. Für alle, die da waren und für alle, die nicht da waren, gibt es den Zusammenschnitt auf DVD.

Ich war dabei, weil....

„... ich etwas in der Welt bewegen wollte. Ich wollte Menschen aus ganz Deutschland, aus jeder Alterklasse, davon überzeugen, dass jeder in unserem Schulsystem etwas bewegen kann und wir heute alle zusammen damit anfangen sollten.“ Linda, 13

„... weil ich es aufregend und toll finde, Leuten zu zeigen, wie Schule auch sein kann.“ Sophia, 13

Lernlust statt Schulfrust, Die DVD zur Roadshow, Bildungsstifter und Schule im Aufbruch, € 14,95
Zu bestellen unter: http://www.roadshow-lernlust.de/jetzt-dvd-bestellen.html


Sehenswertes zur Reformpädagogik
Ansichten – Einsichten – Aussichten: Ehemalige Montessori-Schüler/innen berichten von ihrer Schulzeit – Klicken Sie hier, um den neuen Monte Balan Film zu sehen:



wie war eigentlich deine Schulzeit_2013.mp4  (65.8 MB)
Lesens- und Sehenswertes aus der Reformpädagogik
Das Tao von Montessori – der Weg, auf dem Eltern, Pädagogen/innen, Erzieher/innen die Kinder vom Sein zum Werden begleiten ...

Tao stammt aus dem Chinesischen und heißt soviel wie der Weg. Im Chinesischen wird der Weg zur Natur oder zum Universum beschrieben. Maria Montessori meinte aber nicht den Weg zur Natur, sondern den Weg, auf dem Eltern, aber auch Pädagogen/innen, die Kinder vom Werden in das Sein begleiten dürfen.

Montessoris Gedanken waren es, das Kind zur Selbstständigkeit zu erziehen. Diese Gedanken sollen Erzieher, Pädagogen/innen und vor allem auch die Eltern bei der Hand haben, um ihrem Kind die Tür zu einem selbstständigen Leben öffnen.

Die Montessori-Pädagogin Chatherine McTamaney bringt die 81 Verse des Tao Te King in Zusammenhang mit der praktischen Umsetzung im Schulalltag der Montessori-Pädagogik.
Ob Sie bereits mit den Texten von Laotse vertraut sind oder einfach nur offen für Anregungen aus diesem Jahrtausende alten Schatz chinesischer Weisheit – jeder Vers ist zugleich auch immer eine Gelegenheit, Maria Montessoris Botschaft auf konkrete Probleme unserer täglichen Praxis hin zu befragen und nutzbringend anzuwenden.

Catherine McTamaney, Das Tao von Montessori, Arbor Verlag, ISBN-13: 978-393685565, 192 Seiten, € 14,90

Lesens- und Sehenswertes zur Reformpädagogik
EINANDER HELFEN – Der Weg zur inklusiven Lernkultur

EINANDER HELFEN – Der Weg zur inklusiven Lernkultur

Wer viel hat, dem wird gegeben; wer wenig hat, dem wird genommen. Diese Faustformel, auch Matthäus-Effekt genannt, untergräbt die Demokratie und droht unsere Gesellschaft zu spalten.

Das Thema Helfen ist überfrachtet mit moralischen Erwartungen. Nicht nur das Christentum – alle Religionen drehen sich um Erwartungen und Erwartungs-erwartungen: Wer sollte wem, wann, wie und warum helfen?
Sinnvolle Maßnahmen zielen deshalb immer auf Normalisierung: Stärkere helfen Schwächeren.
Dasselbe sollte natürlich auch für unser Bildungssystem gelten. Chancengleichheit allein genügt nicht, weil sie viele Fragen offen lässt, wie zum Beispiel: Wie stärkt man möglichst alle Lernenden im gemeinsamen Unterricht? Wie pluralisiert man die Lernwege so, dass niemand auf der Strecke bleibt? Wie vermeidet man bei möglichst allen Lernenden schwächende Frustrationserlebnisse, die als Aversionen die weitere Lernbiografie beeinträchtigen könnten?

Die drei Abschnitte des Buches befassen sich:

- mit den anthropologischen Wurzeln des Lernens - wie Hilfsbereitschaft und Inklusion eigentlich schon angelegt sind im Menschen und wie Unterricht als Entwicklungshilfe verstanden werden kann.

- mit Lernkultur und Hyperzyklus. Gegenüber dem "Matthäuseffekt  wird der Hyperzyklus hervorgehoben (eine Art Circulartriade, bei der A B hilft und B C -und C (als möglicherweise schwächstes Glied) wiederum A hilft. Mit einem Beispiel zeigt der Autor, wie das in der Praxis funktionieren kann: Eine in die Klasse integrierte Schülerin mit diagnostizierter geistiger Behinderung wird voll in den Zirkel des Helfens eingebunden, indem sie eine zentrale Funktion zugeordnet bekommt, in der die anderen auf sie angewiesen sind.

- mit dem Helfen beim Lernen, aber auch mit dem Lernen beim Helfen (z.B. die kritische Durchleuchtung gut gemeinter Hilfe).

Wer das Buch von Zimpel liest, weiß zweierlei:  Es gibt noch viel zu leisten für die Inklusion und es lohnt sich allemal!

André Frank Zimpel, EINANDER HELFEN, Vandenhoeck & Ruprecht, ISBN: 9783525701430, 204 Seiten, € 19,99

Lesens- und Sehenswertes zur Reformpädagogik
Ein Buch zum großen gesellschaftlichen Thema außerberufliche Lebensperspektive der Generation 55plus >>

WIR BRAUCHEN EUCH! – Wie sich die Generation 50+ engagieren und verwirklichen kann

Die Autoren fordern mit Ihrem Buch die Älteren auf, sich im Ruhestand eine Tätigkeit zu suchen, am besten eine ehrenamtliche, damit wir besser mit den Folgen des demografischen Wandels umgehen können. Und sie haben Vorschläge, vielleicht sogar eine Lösung, die den einen Sinn geben könnte und den anderen Hilfe, die Generationen übergreift und Erfahrung weitergibt, die eine noch vom allumsorgenden Staat geprägte Gesellschaft in Richtung Zivilgesellschaft führen kann.

Auch wenn das Buch erst einmal nach Lebenshilfe und Ratgeber klingt, geht es weit darüber hinaus: Es beschreibt denkbare Schritte für einen gesellschaftlichen Umbau.

Die sich extrem verschärfenden gesellschaftlichen Herausforderungen, das sich wandelnde Altersbild sowie die neuen Lebensentwürfe der Generation 55plus werden ebenso erläutert wie die Entwicklung des Ehrenamts. In etlichen Interviews mit Experten und Engagierten wird klar:
Nie zuvor waren die Älteren so fit, so kreativ und so voller Tatendrang wie heute.

Ein Buch zum großen gesellschaftlichen Thema außerberufliche Lebensperspektive der Generation 55plus sowie zur Weiterentwicklung hin zur Bürgergesellschaft – als Sachbuch für Fachleute und Interessierte, aber auch als konkrete Orientierungshilfe für alle, die sich engagieren möchten. Wer dieses Buch gelesen hat, kann nicht mehr sagen, er wisse nicht, wie oder wo er ein passendes Ehrenamt findet.

Roland Krüger und Loring Sittler, WIR BRAUCHEN EUCH!, Murmann-Verlag, ISBN-13: 978-3867741323, 235 Seiten, € 19,90

Lesens- und Sehenswertes zur Reformpädagogik
Das Familienhaus von Jesper Juul.

DAS FAMILIENHAUS – Wie Große und Kleine gut miteinander auskommen

„Der Gedanke, dass es normal ist, nur mittelmäßig gut zu sein, müsste jungen Eltern nahegebracht werden“, forderte unlängst die französische Soziologin Elisabeth Badinter. Mit dem neuen Familienbuch von Jesper Juul fällt es leichter, diese ernüchternde aber auch entlastende Wahrheit zu akzeptieren. Es geht um das Zusammenwachsen einer Familie, um Entwicklungsräume von der Geburt bis zu Pubertät. „Für Eltern gibt es nur ein wichtiges Ziel“, bringt Jesper Juul seine Erfahrungen ganz unspektakulär auf den Punkt: „Ihre Kinder so gut wie möglich kennenzulernen.“

• Wie gelingt eine glückliche Familie?

• Was sind die Bedingungen? 


• Was kann jedes einzelne Familienmitglied dafür tun? 


Diesen Fragen geht Jesper Juul in seinem neuen Buch nach. Dabei geht er zusammen mit Monika Øien, TV-Moderatorin, Journalistin und Mutter durch die Räume eines virtuellen Familienhauses. 
Die Räume sind der rote Faden, der sich durch das Buch zieht. Er beginnt im elterlichen Schlafzimmer, dem Paarbereich, über das Kinderzimmer, in dem sich die Entwicklung vom Säugling bis zum Jugendlichen vollzieht hin zum Wohnzimmer, der Kommunikationszentrale der Familie. 

Die Räume stehen für Gefühle, Entwicklungen, Spiel und Selbstständigkeit, für Protest und Verantwortung. Während des Rundgangs kommen die Probleme auf den Tisch, die hausgemachten genauso wie die außerhalb der Familie liegenden. Jesper Juul wird allen Beteiligten gerecht, und hält gleichzeitig den Erwachsenen einen Spiegel vor, wenn sie über die Fehler ihrer Kinder klagen, ohne ihre eigenen zu sehen.


»Eltern lieben Jesper Juul dafür, dass er Auswege aus den Erziehungsfallen der Gegenwart eröffnet.« (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

Jesper Juul, DAS FAMILIENHAUS, Kösel-Verlag, ISBN-13: 978-3466309207, 224 Seiten, € 16,99

Lesens- und Sehenswertes zur Reformpädagogik
Individualisierung– das Geheimnis guter Schulen (DVD)

Individualisierung– das Geheimnis guter Schulen (DVD, 25 Filmclips)

Die DVD des bekannten Bildungsjournalisten und Dokumentarfilmers Reinhard Kahl zeigt anhand von 25 Kurzfilmen das A und O guter Schulen: Die Individualisierung des Lernens und zugleich das Versprechen von Zugehörigkeit.

Jeder Mensch ist eine Primzahl – teilbar nur durch eins und sich selbst. Und Verschiedenheit braucht Gemeinschaft, denn erst im Schutz der Gemeinschaft können die Indiviíduen erblühen. Wie die Individualisierung des Lernens im Alltag gelingt, das zeigen die 25 Kurzfilme auf dieser DVD. Die Diskurse führen von skandinavischen Kindergärten, über die Mischung von Kindergärten und Schulen in der Schweiz, zu Schulen in Kanada, Finnland, Schweden und Deutschland. Man sieht, dass vieles, was manch einer nur hoffte und andere gar nicht für möglich hielten, tatsächlich geht und vielerorts sogar schon Alltag geworden ist.

Eine Fundgrube für alle, die Schule verändern wollen.
Reinhard Kahl, Individualisierung – das Geheimnis guter Schulen, Verlagsgruppe Beltz, ISBN 978-3-407-85936-5

Jugendjahre, Kinder durch die Pubertät begleiten.

Remo H. Largos Bücher haben unzähligen Eltern geholfen, aus der Sicht der Kinder auf die Welt zu blicken und damit ihre Kinder besser zu verstehen. Nach den berühmten Klassikern „Babyjahre“, „Kinderjahre“, „Glückliche Scheidungskinder“ und „Schülerjahre“ kommt nun „Jugendjahre“.

Computersucht, Komasaufen, Schulmüdigkeit – selten gibt es positive Schlagzeilen über Jugendliche. Und das, obwohl die Mehrheit selbstbewusst, verantwortungsvoll und mit viel Eigeninitiative in die Welt startet. Mit ihrem Buch wollen Remo H. Largo und Monika Czernin Verständnis für die Jugendlichen und ihre schwierigen Entwicklungsaufgaben wecken und den Blick dafür schärfen, dass sie es sind, in deren Händen die Zukunft liegt. In bewährter Manier bietet das Buch Rat und Hilfe für verunsicherte Eltern, Lehrer und alle, die mit Jugendlichen zu tun haben – ein Buch, das zum Umdenken auffordert.

Remo H. Largo, Monika Czernin, Jugendjahre, Kinder durch die Pubertät begleiten, Piper Verlag.